Montag, 11. November 2013

737 Borduhr selbst gebaut

Die Borduhr der 737 ist eine kleine Aufgabe für die langen Winterabende. Es gibt auch dieses Teil in diversen Shops zu kaufen. Kostet allerdings auch. Bei Flight Deck Solutions immerhin 449,95$.

Also dann doch lieber selbst bauen. In diesem Fall ein handelsüblicher Reisewecker aus Plastik für 1€ das Stück bei Conrad aus der Ramschkiste.

Dann das Teil zerlegt und die Schwarzen Zeiger weiss und die Sekunden rot angestrichen.



Die Abziehfolie zur Hilfe genommen. Auf  Plexiglas aufgeklebt. Dann ausgeschnitten und mit den entsprechenden Schrauben befestigt. 



Hintergrundbeleuchtet


How To Build An Airliner Crew Seat

So lautet die Überschrift für eine tolle Bauanleitung der Pilotensitze. Einfach Googeln, dann findet man alles. Ich vermeide hier bewusst das einsetzen von fremden Bildern und Links. Die Abmahnanwälte verdienen auch so genug unredliches Geld.



Also klar ist, das HC fliegt auch mit einem Stuhl. Schöner ist jedoch ein Pilotensitz der dem Original nachempfunden ist. Hier ein paar Bilder vom Bau des ersten Sitzes. Da er noch ohne Polsterung ausgeliefert wurde, muss sich der F/O erst einmal damit begnügen.


Heute ging es weiter mit dem Pilotensitz. Ich habe die Polsterung aus Schumstoff für die Rückenlehne und die Sitzfläcehe aus einer Gästeliege die es für 19.90 im Bettenhaus gab ausgeschnitten.


Auch auf den Armlehnen wurde Schaumstoff aufgeklebt.


 Aus einem ausgedienten Kleidersack für Anzüge schnitt ich die Bezüge für die Armlehnen.



Das Ergebniss kann sich sehen lassen.




Auch die Rückseite der Lehne habe ich mit dem gleichen Material verkleidet.


Langsam kann man den Pilotensitz einer 737 erkennen.



Da es bekannterweise ziemlich eng wird in der Kabine, lassen sich die Sitze auf Schienen zur Seite und nach hinten bewegen. Hier habe ich erst einmal eine einfache Seitwärtsbewegung gewählt. Der Sitz bewegt sich auf 6 kleinen Möbelrollen. Diese laufen in Winkelprofilen aus Aluminum. Sehr preiswert im Baumarkt zu bekommen. Ausserdem lässt sich Alu leicht bearbeiten.


An dieser Stelle geht es weiter mit dem Sitz des Piloten. Eine Decke die ich zufällig bei KIK in der Wühlkiste gefunden habe und im Farbton fast an den Boeing Style erinnert zugeschnitten und
 

mit einem Tacker der auch Holz anständig nagelt befestigt. Das Material lässt sich gut über den Schaumstoff spannen.

Die Armlehnen mussten noch einmal demontiert werden um mittels Unterlegscheiben den Abstand zur Rückenlehne etwas zu vergrössern. jetzt lassen sich die Armlehen wieder problemlos hochklappen.


In den nächsten Tagen noch ein paar Stiche mit Nadel und Faden und dann geht es langsam in das Finale. Es fehlt ja noch so einiges, z.B. die Beschriftung.






Samstag, 9. November 2013

Fensterkonstruktion 737

Heute ging es weiter mit der Konstruktion der Fenster. Ich muss sagen , eine knifflige Aufgabe. Jeder Holm hat eine Neigung.  Es gibt keine wirklichen Fixpunkte. Leider existieren im Netz auch zwei Massangaben für die Fenstereinheiten. Also muss man sich für eine entscheiden.

Ich habe mich für die etwas grössere Variante entschieden. Maße übrigens ganz leicht über Google zu finden.


Die schwächste Stelle in der Konstruktion ist der Mittelholm der Fenster. Dieser steht 45 Grad zum Boden und sollte absolut stabil installiert sein. Die Läge beträgt 42,5 cm für den sichtbaren Teil (Fensterausschnitt) Hier liegt später ein grosser Teil der Last.


Ich habe den Holm bis auf die Bodenplatte aufgesetzt. Damit verteilen sich die Kräfte besser nach unten. Die Länge bis zum Austritt aus dem Glareshield beträgt 103 cm. Der Holm ist 9 cm breit,


Die Fenster haben im oberen Bereich 78 cm Länge und im unteren Bereich 84 cm Länge. Auch der äussere Holm hat eine Kantenlänge von 42,5 cm. Mein Fixpunkt übrigens war die Kante vom MIP. Muss nicht genau stimmen.


Beide Waagerechten stehen fast parallel zueinander.


Zuletzt noch ein wenig die Aussendimensionen improvisiert.

Erstes Seitenfenster.


Weiter ging es heute mit der linken Seite der Fenster.

Das geliebte Eisengrau RAL 7011.

So heute ging es damit weiter, dass die Shell am Ende rechts und links begradigt wurde. Jetzt wird die Aussenhaut der Shell konstruiert. Diese ist bekanntermaßen rund und mindestens ebenso kniffelig wie die Fensterkonstruktion. Ich habe nach langem Überlegen mich dafür entschieden, einen leichten Rahmen aus Tapezierleisten zu formen. Diese lassen sich biegen und können leicht angepasst werden.


Selbstverständlich geht es hier nicht um tragende Teile. Das OVH Panel und das After OVH werden in einem gesonderten Rahmen aufgehangen. Dies wird nur die Aussenhülle.


Die obere Leiste zeigt schon mal andeutumgsweise die Deckenlinie der Shell.


Nächster interessanter Punkt war der Test, ob der Normal Beamer Epson TH 450 über die Shell auch weiterhin ein großes Bild  ohne Schatten bringt. Ja, das geht. Weiterer Vorteil wenn ein Raum zur Verfügung steht der eine gute Höhe aufweist. Hier ist sogar noch etwas Luft nach oben. Es sollte allerdings bedacht werden das die meisten Beamer nur eine Korrektur von 30 Grad einstellen können.

Samstag, 2. November 2013

Heute habe ich den Saitek Yoke auf der F/O Seite montiert


Es können beide Saitek Yokes an einen Rechner angeschlossen werden. Beide funktionieren bei mir einwandfrei.

und mit der Konstruktion der Fenster angefangen.


Freitag, 1. November 2013

Homecockpit Möglichkeiten für Einsteiger.

Immer öfter taucht in diversen Foren auch die Frage auf wie man ein einfaches Homecockpit mit kleinen finanziellen Mitteln realisieren kann. Mal abgesehen vom anschrauben eines Yokes an der heimischen Tischplatte.

Desktop PC im Schrank unter dem Fernseher 107cm. Bildschirm vom Schreibtisch 19 Zoll. Joystick für 19 € ,Tastatur und Maus. Das ist schon ein gutes Gefühl beim fliegen und kostet keine 100€. Den Rechner nutzen wir normalerweise zum Filme ansehen (Stream). Ein PC Laufwerk hat auch den Vorteil das es bei DVD oder selbstgebrannten CDs nie wieder ``Format kann nicht erkannt werden`` gibt.

Wer das einmal gemacht hat und Spass daran gefunden hat, wie in meinem Fall der will bald mehr Realität und dann kommt schnell eins zum anderen.

Wer heute einen grossen Fernseher mit HDMI Anschluss hat, der kann im Zusammenspiel mit seinem normalen Bildschirm beides ohne Probleme an seinen PC anschliessen. Fernseher für die Aussendarstellung. Bildschirm für die Instrumente. Hier bekommt man schnell einen kleinen Eindruck davon was möglich ist.( Achtung Suchtfaktor).

Mit gelöstem FSX Fenster kann man schon ein kleines MIP improvisieren.


Die nächste kleine Steigerung besteht darin, sich ein gedoppeltes VGA Kabel zu besorgen. Hier hat man die Möglichkeit die Captain Seite und die F/O Seite als Kopie darzustellen.

Captains Site

F/O Site


Wie gesagt für diese 3 Bildschirme reicht noch ein normaler Rechner.

Wer jetzt noch das MIP darstellen möchte, kann mit einfachen Spanplatten unkompliziert dieses nachbauen. Es ist übrigens in dieser Phase auch kein besonderes Werkzeug notwendig. Fast alle Baumärkte schneiden die Platten millimetergenau zu. Wichtig ist vielleicht anzumerken, dass man ab Beginn des Baus alles schrauben sollte. So kann alles einfach auch mal wieder zerlegt oder geändert werden.



Es gibt im Internet gute Massstabsgenaue Folien vom MIP, die man sich als Abziehfolie bei jeder Werbefirma erstellen lassen kann (80€). Einfach auf die Fläche aufziehen und die Ausschnitte für die vorhandenen Bildschirme ausschneiden, schon hat man ein einfaches aber vollständiges MIP z.B.einer 737 Boeing

Den Boden der Konstruktion bildet eine ausgediente Schranktür. Rechts und links jeweils ein handelsübliches Regalbrett. 5 zugeschnittene Platten aus dem Baumarkt.